10. Oktober 2008, 22:19 Uhr, kaiEin Zimmer im Jahr 2005, ein Wartezimmer… der Schlussstrich am 24.Januar 2005 bewegte meine Welt.
Schlafloses rumliegen und warten auf das Ende des Tages und dies alles hungerlos.
Jede Sekunde klebte am Ziffernblatt, die Zeit tickte ganz anders als bisher.
Nichts war wie es einmal war und wird es auch niemals mehr sein.
Schmerzhafte Wochen und eines blieb mir, mein Funktionieren auf der Arbeit.
Damit hatte ich nie Probleme, mit der Arbeit und dies legitimierte mir meinen Drogen missbrauch.
Doch was macht man wenn nach dem kurzen Hochgefühl, angeregt durch einen Joint, die große Traurigkeit folgt???
Man nicht mehr schlafen kann???
Keinen Hunger mehr verspürt???
Das Leben seinen Sinn begraben hat???
Die Zeit unfühlbar geworden ist???
Kein Freund einem helfen kann???
Die Eltern hilflos da stehen???
… ich wollte zum Arzt, da mir mein Verhalten ziemlich krankhaft erschien …
Kraftlos verlassen von ihr, per E-Mail, kein sehen und kein wiedersehen …
Ein Ami würde wohl - lost in space sagen.
Ich bat meinen Vater das er mich zu meinem Hausarzt begleitet und ohne wenn und aber folgte er meiner Bitte.
Er fuhr mich dorthin, zu meiner letzten Hilfe, auf dem Weg dort hin packte ich mit 31 Jahren meine Geschichte aus.
Den Grund wusste er, der Schlussstrich durch meine Freundin.
Doch was war wirklich mit seinem Sohn los???
Kiffen, kiffen und abermals kiffen.
Dies seit seinen, ehm meinem 18.Lebensjahr.
Er fühlte sich und sein Vatertum angegriffen und verletzt.
Eine normale Reaktion ist ein Gegenangriff, seiner seits und die Frage warum, warum Kai?
ich hatte keinen Bock auf diese scheiß Fragen und stellte ihn ruhig.
Vater du brauchst mir nichts zu sagen, schau dich und deinen Alkohol missbrauch an!
Ruhe, Stille kehrte ein und sie beängstigt mich jetzt im nachhinein.
… wir liefen bei meinem Hausarzt ein und die Sprechstundenhilfe fragte uns ob auch die Kollegin recht wäre!?
Der Herr Doktor sei bei Hausbesuchen!
Ja, natürlich willigte ich mit einem Kopfnicken zu.
Ich wollte Hilfe und brauchte dringend diese Hilfe.
Mein Vater öffnete das Tor, die Tür zu ihr und kaum schloss sie hinter uns kullerten schon meine Tränen.
Sie fragte wirklich herzlich was mit mir los ist.
Eine ungewohnte Situation spiegelte sich und bot sich mir da.
Ich fing wirr an zu sprechen - ich liebe sie und sie macht Schluss aus der Ferne.
“Ich liebe Sie!”
“Ich liebe Sie, noch mehr den je!!”
Ich verstehe die Welt nicht mehr und kann nicht mehr, mehr schlafen, leben und kaum atmen.
Heule, finde keine Luft zum einatmen mehr.
Mein Vater steht hilflos rum und versinkt in sich selbst.
Ich breche aus und spreche über meine Schuldgefühle.
Habe schöne Momente mit meiner Liebsten und suche doch immer wieder den Rausch zum mehr und dies mit den Drogen.
Die Ärztin nimmt mich in ihre Arme und ihr gelingt es mich zu beruhigen.
Die Tränen finden einen kurzen Stopp und ihr Dasein zeigt Wirkung.
Eine Frau die mich nicht kennt hilft mir mit ihrer Herzenswärme.
Sie schreibt mich krank und stellt mir eine Überweisung zum Psychotherapeuten aus, leider hatte sie wenig Ahnung wer gut ist und deshalb folgte ich meinem Schicksal auf gut Glück.
… mein Vater brachte die Krankmeldung in die Firma in welcher ich arbeite.
Ich ging mit und weinte abermals und dies vor den Augen unserer Sekretärin, ich hatte keine Scham mehr.
Wenn man das was man liebt verliert, was kann man noch verlieren?
… so nun Zuhause angekommen wählte ich eine Nummer und bekam für den folge Tag meinen ersten Termin.
Etwas meiner Traurigkeit verloren zu haben tat mir gut, aber ich konnte meine Finger nicht vom Grass lassen.
Keine 5 Minuten später heulte ich wieder wie ein Schlosshund, das Zeug schenkte mir nichts mehr, es war vorbei.
Die Stunden vergingen sehr langsam, gefühlt fast gar nicht.
Kein Essen fand den Weg zu meinem Magen, der Schlaf blieb weiterhin eine Illusion.
Keine Ahnung wie ich überlebte und was mir Kraft gab weiter zu machen.
Kaffee, Nikotin und abwarten.
Der nächste Tag brach an und mein Termin der großen Hoffnung wurde greifbar nahe.
Ich fuhr dort hin zum Psychodoc und fand meinen Platz im Zimmer, im Wartezimmer.
Man ich sah schlecht aus zu dieser Zeit.
Abgemagert, zerrissene Lippe und meine Seele zersprungen.
Doch was mich in diesem Zimmer, Wartezimmer erwartete bleibt unvergessen.
Seelen die ihren Schmerz nach außen spiegelten, jede schrie nach Hilfe.
Außen leise und verblasst, innen von Dämonen gefangen gehalten.
Ich fühlte mich unwohl wollte gehen, aber wohin, dies ist die Stätte meiner letzten Hoffnung!
So alleine, verlassen unter Menschen habe ich mich noch nie gefühlt und bis heute zum Glück nicht mehr.
Endlich nach den unbehaglichen Momenten dufte ich zu meinem “Seelendoktor”, den ich wählte.
Das unbehagliche Gefühl fand die Krönung in diesem für mich sehr sterilen Raum, wo bin ich gelandet?
Egal und ich muss da durch.
Die “Stunde begann mit der simplen Frage, was ist los mit ihnen, Herr Jasny???
Und los ging die Achterbahn meiner gefühlten Tage, die Tränen formten einen See unter meinem schwarzen Ledersessel.
Worte sausten in meinem Hirn rum, viele, hunderte, tausende und keine Reihenfolge zur Ausgabe fand sich.
Außer - ich liebe sie und sie ist gegangen!
Ich will sie wieder, ich habe so viel falsch gemacht!
Dieser Typ fing an mich zu nerven, er stellte Fragen und gab keine Antworten.
Dann dachte ich mir ich sollte noch offener werden und erzählte ihm von meinem Drogenmissbrauch.
Meiner Einsicht zu dem was ich falsch gemacht habe und wie ich derzeit drauf bin.
Keine Antworten, die blieben fern.
Noch mehr Fragen und meine Lust zu antworten ging auf gleich Null.
Ich weinte nur noch, sämtliche Wärme blieb fort.
Was mache ich hier bei diesem Arsch???
Er stellte mir die Frage ob ich an Selbstmord denke und ich sagte nein, obwohl ich daran in schweren Situationen dachte.
Hätte ich Ja gesagt, dann wäre ich eingeliefert worden.
Fest und stationär …
Die stunde war zu Ende (45min) und seine beste Antwort - ich solle sie vergessen!
Danke mein “Schatz”, du arsch …
Herr Jasny,
gegen ihre Schlaflosigkeit verschreibe ich ihnen noch ein Rezept.
Eine Pille in etwa 1h bevor sie schlafen gehen möchten einnehmen.
In der nächsten Stunde machen wir genau an unserem letzten Punkt weiter.
Auf wiedersehen!
… ich verschwand in rasches Eile und holte mir mein Rezept in der Apotheke ab.
Holla, gleich eine fünfziger Packung Psychopharmaka.
Dann zuhause wollte ich nur noch schlafen und dies nach zahlreichen Nächten ohne Schlaf.
Eine Pille eingenommen und nach 2h nichts, also noch eine in den Kopf gehauen.
Endlich folgten Müdigkeiterscheinungen und ich ging zu Bett.
Tatsächlich schlief ich ein pennte 5 Stunden lang am Stück.
Alles prima, bis auf das Aufwachen.
Jeder gerauchte Joint verlor seine Wirkung nach weniger als 5 Minuten, es kam die Traurigkeit back.
Nach zwei bis drei Pillen verlor ich meine Gedanken, Gefühle und schlief bis zu 6 Stunden.
Was dann darauf kam ist ein Aufwachen in einer Leere die ich nicht kannte und niemals mehr kennen lernen möchte!!!
Beides wanderte damals 2005 in den Mülleimer, das THC und die Psychopharmaka.
Kein Wartezimmer mehr und ein Zimmer ohne einen gerauchten
Joint seit dem 6.März 2005.
(Kai Peter Jasny)
3 Kommentare 
10. Oktober 2008, 22:18 Uhr, kai2003 - ein unvergesslicher Sommer. Wenn ich irgendwo noch als an eine Flasche Spätburgunder Rotwein mit dem Jahrgang 2003 ran laufe, kaufe ich sie ohne mit der Wimper zu zucken.
Was für ein heißer Sommer im Jahr 2003, Hitze die Erde glühte auch Nachts.
Mit dem Brummen des Standventilators im Schlafzimmer war schlecht zu schlafen und ohne ging auch nicht.
Auf der Arbeit fingen wir schon morgens um 5h an mit Arbeiten und ab 13 ab, ab an den See.
Meine damalige Freundin hatte die Arschkarte gezogen und musste für die Uni pauken.
Erst Ende August hatte sie Zeit für unseren Urlaub auf Korsika.
Die Reise stand unter schlechten Vorzeichen.
8 Leute und viele unterschiedliche Interessen.
Ein Erdrutsch an der Gotthard Autobahn und das genau einen Tag vor unserer Abreise ...
Wir hatten Glück und die Autobahn war geräumt, es stand nichts mehr im Weg.
Auf Korsika angekommen machten wir uns auf zu einem einigen schon bekannten Campingplatz direkt mit Meeresblick.
Dort angekommen breitete sich ziemlich schnell schlechte Stimmung aus, ein Mangel an Kommunikation im Vorfeld gab den Hauptausschlag.
Da dieser Sommer so voller Hitze war stand Grillverbot vor der Tür.
Der Wald in der Balange brannte lichterloh des Nachts.
Es sah aus als riesige Lavaflüsse aus den Bergen ins Tal folgten.
Die Löschflugzeuge im Dauereinsatz rund um die Uhr, ich habe so was noch nie erlebt, dabei und mittendrin.
Das tat der Stimmung zusätzlich eine Menge an Ballast zutragen.
Nach der ersten Nacht und einem guten Frühstück im Bauch besuchten wir das Meer und tauchten ein in die Wellen.
Verspürten Spaß gepaart mit Lebensfreude.
Doch der liebe Wind meinte es nicht gut mit uns, er wurde immer wilder und zündete die Flammen des Feuers erneut an.
Die armen Feuerwehrleute und die noch ärmeren Opfer, die ihr Hab und Gut verloren.
Uns peelten die Sandkörner die Haut von den Körpern, der lieb gewonnene Strandbesuch machte keinen Spaß mehr.
Was tun, die Flammen im Nacken und der Sand in den Augen und an sämtlichen Körperstellen.
Kapitulation, Rückreise oder weiter in den Süden!?
Wir zogen weiter gen Süden und wurden von einer strahlenden Sonne begrüßt.
Kein Wind und kristall klares Wasser stopfte mich voll von Euphorie und dies sollte mich vieles kosten.
Der Abstieg auf einem schmalen Pfad zum Flussbett lies alle bisherigen Sorgen vergessen, endlich angekommen im Urlaub.
Ich und ein guter Freund waren die ersten unten am Fluss und sprangen in einen Gumpen.
Die anderen folgten unseren Spuren und angekommen wollten wir einen schönen Platz Flussaufwärts suchen.
Mein Kumpel und ich, in voller Euphorie suchten uns nicht die leichten Wege, stürmten auf große Felsen los.
Sprangen im Wasser rum und erkletterten jedes gewählte Hindernis.
Hochmut wird bestraft.
Dieser Fels wurde mein Meister, weil ich es nicht alleine packte ihn zu bezwingen schob J-Punkt meinen Arsch mit seinen Händen etwas in die Höhe.
Ich fand einen neuen Tritt und dummerweise vergas ich das meine Sandalen nass waren.
Oh oh olla, mein Weg führte mich rückwärts aus Kopfhöhe ca. 4m ...
Augen größer.
Münder weiter.
Keine Ahnung, innerliche Bilder, Bilder eines Lebens, Bruchteile.
Momente, Sekunden alles da, doch verschwommen.
Peng, ich lag da.
Sprang auf und lief zum nächsten Gumpen, setzte mich rein und sagte mir geht es gut, nix passiert.
Alle riefen, mensch Kai, du blutest!
Was wollt ihr mir geht es gut, klang aus meinem Mund.
Dann sah ich das erste Blut an meinem rechten Arm, es rannte meinem Körper davon.
Ich spürte etwas warmes an meinem Hinterkopf, griff mit der Hand danach und stellte fest auch Blut, mein Blut.
Meine Freundin schrie die Sonne vom Himmel, ich blickte gar nichts mehr und sagte nur mir geht es gut.
Du Kai musst sofort in ein Krankenhaus!
'Nein, mir geht es gut!!!!'
Jetzt weiß ich was ein Schockzustand ist.
Der Ton beim Aufschlag, den Ton, wenn ein Schädel auf Stein schlägt, den werde ich nicht vergessen.
Hätte ich meinen Rucksack nicht angehabt, wer weiß was dann geschehen wäre?
Ich sträubte mich gegen jegliche Hilfe war außer mir und bloß in kein Krankenhaus, die mag ich hier zu Lande eh nicht und dann dort an diesem Urlaubsort ...
... mein Weg führte mich in ein kleines Krankenhaus bei Calvi.
Meine Leute hatten Panik um mich und ich im Schock, jetzt geschockt durch einen Krankenhaus besuch.
Ich kam in die Notaufnahme und wurde in französisch angesprochen, alle weg von mir, ich alleine.
Eine Schwester Mitte 40 lächelte mich an, alles sehr verschwommen im Nebel.
Aber das Lächeln ist und bleibt vorhanden, sie zuckte einen Einwegrasierer und entfernte die Haare um die Platzwunde.
Kurze Zeit später begrüßte mich die Chefärztin auf deutsch.
Sie fragte mich doch tatsächlich wo man in Deutschland einen guten gebrauchten Golf kaufen kann!
Die Lage entspannte sich und mir wurde warm um´s Herz, was für ein Glück im Unglück.
Sie studierte in Straßburg im Elsass unweit meiner Heimat.
10 Stiche am Hinterkopf und 6 am Arm, meine Wunden zum heilen bereit und herzliche Menschen halfen mir.
Von der ersten Verarztung, vom Weg zum Auto, von der Fahrt weiß ich nichts mehr.
Aber das Wesentliche bleibt aufgeschrieben, bleibt erhalten und ein DANKESCHÖN an die Menschen die mir damals halfen!!!
(Kai Peter Jasny)
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30. September 2008, 00:17 Uhr, kaiHerbst Herz und WindHerbst Herz
Deine Sehnsucht sprüht
Versprüht die Liebe
Liebe im Herzen
Dein Herz brüllt
Brüllt laut
Laut in den Herbst
Hinaus in die Welt
Es schreit
Es weint
Es lacht
Und es singt
Dein Herz
Das schwingt
Herbst ihn schönster Farbe
Die Blätter tragen deine Farben
Du Herz schreist
Brüllst deine Sehnsucht
Laut wie ein Kind
Lauter als der Wind
'Bist Du der Wind?'
Die Blätter fallen
fallen mit dem Wind
Ach Herz
Du bist wohl der Wind
Brüllst die Blätter
Blätter vom Baum
Sie fallen
Sie steigt
Deine Sehnsucht
Du Herz
Genau Du
Bist der Brüller
Der Wind
Herbst, Herz und Wind
(Kai Peter Jasny)
Heitersheim, in der Nacht zum 30. September 2008
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27. September 2008, 19:47 Uhr, kai Ein Buch welches ich ...... in Frankreich zu später Stunde ausgelesen habe.
Es war an einem Wochenende im Sommer des Jahres 2005. Mit Freunden grillten und tranken wir unter freiem Himmel an einem Bergsee im nahen Elsass.
Gegen 24Ur lag ich ziemlich betrunken in meinem Bus und schlief als bald ein.
Wenige Stunden später erwachte ich aus meinem Schlaf und meine damalige Traurigkeit kehrte mit großer Melancholie in mein Leben zurück.
Ich schob die Schiebetür auf und lauschte der Stille. Doch die Unruhe packte mich auch hier zwischen Drinnen und Draußen.
Dann zog ich meine Schuhe an und kletterte von meiner Matratze über den einzigen hinteren Sitz nach Draußen.
Meine Gedanken wichen dem Blick zum Universum. Sie, die Sterne leuchten so einzigartig wie ich es schon lange nicht mehr erleben durfte. Vielleicht lag es auch nur an mir und meinem gesenkten Blick!?
Auf Jedenfall konnte ich zu diesem Zeitpunkt die ganze Schönheit des Himmels in dieser Nacht sehen und spüren.
Ein unglaubliches Gefühl kehrte in mich und meine Organe ein.
Plötzlich viel ein Meer von Sternschnuppen auf mich nieder und ich hatte fast keine Zeit um mir all meine Wünsche auszudenken
und sie auch deutlich und klar gegen den Himmel auszusprechen.
Ich habe keinen Plan wie lange ich dort unter diesem Antlitz stand, waren es Minuten oder Stunden!?
Ich staunte und vergaß die Zeit, alles schlief und es war unheimlich ruhig.
Ein Mann zusammen in einer Nacht mit den Freunden, die Sterne.
Irgendwann bin ich zurück in meinen Bus gestiegen und ich griff fast schon automatisiert nach diesem Werk von Coelho.
Es trennten uns wenige Seiten noch, die Tür zum Sternenhimmel blieb offen.
Ich lass und lass und die Tränen welche zu diesem Meschen Namens Kai gehören liefen und liefen die Wangen runter.
Der Bart war kein wirkliches Hindernis, sie fanden ihre Wege weich und flüssig wie die Flussläufe sich ihr Weg bahnen.
Sie umschlossen die Haarwurzeln und liefen weiter hinab.
Diese gefühlvollen Momente formten ein Herz voller Gefühl und sie vergruben die Macht der Gedanken im See der Tränen.
Ich saß nicht am Fluss und doch spürte ich die volle Intensivität von ihm.
Ein Auszug aus diesem Buch schreibe ich jetzt noch, für mich und für euch!
- Seite 81 -
... wissen, daß es diese Frau, die Göttin, die Jungfrau Maria, die jüdische Shechinah, die große Mutter, Issis, Sophia, Dienerin und Herrin, in allen Religionen der Welt gibt. Sie wurde vergessen, verboten, verborgen, doch sie wurde in den Jahrtausenden bis heute weiter verehrt.
Gott hat zwei Gesichter, und eines ist das Antlitz einer Frau.
Ich blicke ihm ins Gesicht. Seine Augen leuchten und schauen gebannt auf den Nebel vor uns. Ich merke, daß er auch ohne mein zutun weiterreden würde.
Sie ist im ersten Kapitel der Bibel gegenwärtig, als Gottes Geist über den Wassern schwebte, und Er die Feste über den Wassern von der Feste unter den Wassern schied, die Er den Himmel nannte. Das ist mystische Vermählung von Himmel und Erde.
Sie ist auch im letzten Kapitel der Bibel gegenwärtig, wo es heißt:
Der Geist und die Braut sagen: Komm.
Der, der hören kann, sage: Komm.
Der, den es dürstet, sage: komm,
und der, der es will, möge das Wasser des Lebens
umsonst bekommen.
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27. September 2008, 19:46 Uhr, kai Am HippifelsenEin Urlaubstag im September 2001.
Tolles Wetter und ein entspannter Morgen, das gemeinsame Frühstück brachte uns zwei in den Tag.
Wir wollten schnorcheln gehen und dies taten wir in der Mittagssonne auch.
Die Probleme kamen durch ihre Blindheit ohne Brille auf der Nase.
Irgendwie schien es nicht möglich ohne Sehhilfe zu schnorcheln und so zog ich alleine raus auf´s und ins Meer.
Ich hatte Spaß und Freude.
Sie saß unterhalb des Hippifelsen und wurde leider immer trauriger.
Die kleinen Fische täuschten in ihrer unzähligen Masse, das Bildnis eines großen Fisches an.
Die Welt außerhalb des Meeres verschwand für mich ziemlich schnell und ich tauchte immer mehr hinnein ins Meer.
Was sie dachte fühlte ich nicht und es gab mich alleine mit meinen Gefühlen unter Wasser.
Irgendwann bekam ich einen Stoß, einen festen Stoß und dieser stach mitten in mein Herz.
Die Unterwasserwelt verschwamm, es formte sich ein undeutliches Bild von einer traurigen Frau auf dem Felsen.
Auftauchen und die Frau suchen erfasste meinen Geist.
Ich erblickte meine Freundin, zusammengekrümmt wie ein kleiner Haufen Elend.
Kein Gefühl für die Situation hatte ich damals und als ich bei ihr wahr nahm ich sie nicht in meine starken Arme.
Sondern ich bohrte meinen Dolch verbal noch viel tiefer, als ich es je für möglich hielt in ihr, mich liebendes Herz.
Wortfetzen von ihr und meine immer lauter werdende Stimme entzündeten den Streit erst recht.
Irgendwann verstummten wir zum Glück beide und es wurde ruhig unter dem Hippifelsen.
Man lebt eigentlich in der schönsten und freisten Zeit des Jahres und erlebt Schmerz, den Schmerz den kein Mensch brauch.
Gedanken von Trennung verfolgten meine Gedanken und es dauerte sehr lange zum loslassen von ihnen.
Wenn ich es beschreiben könnte, würde ich es unweigerlich tun, es geht nicht.
Keinen Plan ob 1,2,3 Stunden.
Die Zeit tickte für sich und ohne uns, weiter und immer weiter.
Entfernung der Herzen in die Welt des Augenblicks, der Schmerz kommt in Bruchteilen von Sekunden und kann eben so schnell wieder verschwinden.
Wir zwei saßen da, fühlten denn gemeinsamen Schmerz in unseren Herzen wühlen und schwiegen trotzdem still, regungslos, schauten uns in die Augen oder blickten raus auf das Meer.
Dann endlich kam mein Gefühl für die Romantik dieser Insel wieder, der Sonnenuntergang am Horizont löste meine Blockade auf und mein Herz ging auf sie zu.
Keine Worte fielen, ich nahm sie ihn meine starken Arme und meine Umarmung lies die Wärme unserer Herzen zurück kehren.
Wir schauten uns tief in die Augen, der erste zärtliche Kuss.
Das Licht wurde lauer und die kälte der anrauschenden Nacht erweckte die Küsse zu warmen Momenten der Unendlichkeit.
Sie schmeckten süßer als jede reifende und reife Frucht.
Wir standen auf und der Aufstieg zum Platau des Felsen entwickelte sich zum zärtlichen Miteinander.
Hand um Hand, Fuß um Fuß stiegen wir zu den verwelkten Plumen und den vom Vortag verbrannten Teelichter auf.
Die Zeit der großen Zärtlichkeiten entflammte beim Aufsteigen.
Wir kamen oben und fingen gleich an uns gegenseitig auszuziehen.
Ich spürte ihre Erregung und wortwörtlich sah sie meine.
Küssen und knutschen, zügelloses streicheln, intim und immer intimer.
Meine Zunge wanderte in die Lustzone jeder Frau und verdammt nochmal, schmeckte sie wiedereinmal gut.
Kein ablassen, intensiver und das zucken von ihr machte die Situation zu einem willkürlichen Rausch der Gefühle.
Alles verschwand im Nebel der Gefühle trotz der Sternenklaren Nacht.
Ich drang in sie ein und unser Leben explodierte gemeinsam schmolzen wir in den Wellen der Leidenschaft.
Der Rhythmus erfand sich von selbst und die Situation entschwand in die Götterwelten.
Was bleibt ist die Sehnsucht ...
(Kai Peter Jasny)
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27. September 2008, 19:41 Uhr, kai Gedanken zu Sex in der NaturEs gab einmal ein sehr verliebtes Paar die liefen an einem Samstag in einem Parkgebiet am Rande einer mittleren großen Stadt.
Die Natur zeigte ihren schönsten Herbstfarben und lies langsam aber sicher ihr Sommerkleid hinter sich.
Die Liebenden spiegelten ihre Liebe im Wasser der vielen kleinen Seen.
Sie liefen wie verzaubert durch die schöne Landschaft und ihre Lippen trafen sich immer des öfteren zu zärtlichen Küssen.
Jeder der je geküsst hat kennt die Gefühle, dieses Zucken im ganzen Körper und so erging es auch den Beiden.
Die Sonne stieg immer tiefer um alsbald der Nacht den Weg zu zeigen.
Die Zwei verschwammen im Licht der Gefühle und es trieb sie immer weiter in den Wald der Gefühle.
Irgendwann legten sie sich auf den Waldboden und zerrten sich gegenseitig die Kleidung vom Leib.
Die Leidenschaft stieg in einer Säule hoch bis zum Mond empor.
Es konnte nicht schnell genug gehen und sein Stachel drang sanft weich in sie hinein.
Ein Pfeil der mit weiblichen Öl geführt wurde.
Das Küssen wurde fast schon zu wilder Beißerei und ihre Zungen tauchten in ihre Münder und knoteten ein Herz.
Die Stöße wurden impulsiver und was ist die Steigerung von Lust ...
In der Missionarsstellung biss sie ihm in die Oberarme, sie lies dem jungen Mann doch keine Wahl und er legte eine schnellere Taktfrequenz ein.
Was ist Zeit, wenn die Beiden so eingehüllt in der Wolke der Leidenschaft sich liebten.
Irgendwann kamen beide zur großen Explosion und vor lauter entladener Lust blieb ihnen keine Wahl als Minuten lang erschöpft nebeneinander im Waldgras zu liegen.
Auf einmal juckte es beide an ihren nackten Hinterteilen und sie standen auf um nachzusehen.
Scheiße, wie sah den ihr Birnenhintern aus ... Sie lag die ganze Zeit auf einem Ameisenhügel und bemerkte es nicht.
Leidenschaft die Leiden schaft.
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24. September 2008, 19:06 Uhr, kaiMünchen Oktoberfest - zur Wende (1989) … Erinnerungen neu geweckt durch unseren Azubi.
Er war zur Eröffnung des Münchner-Oktoberfest auf der Wiesen.
Das berichtete er mir letzten Montag und ich fragte und hinterfragte wie es denn war.
Seine Antworten:
- Der Zeltplatz war um 3 Euronen teurer als normal bei Betrieb.
- Er und seine Freundin, plus Mutter frohren sich Nachts ihre Popos ab.
- Die Achterbahn mit ihren 8 Loopings war langweilig und für die Katz.
- Alles nicht wirklich rund gelaufen.
Aber jetzt die Härte, für mich … er trank “kein” Maß Bier.
Hallo, das ist ein Bierfest zu München!!!
Ich reiste 1989 im Oktober nach München mit Leuten von meiner damaligen Schule um im Bavaria Filmstudio
einen Kurzfilm zu drehen.
Motto: das filmende Klassenzimmer.
Nach der Besichtigung der Studios ging es los an das Filmmachen und natürlich traff mich die Wahl als Hauptdarsteller.
Also grob die Handlung:
Eine junge recht kleine Türkin sitzt am Tisch in einem Biergarten, am Nachbartisch zwei Jungs die tratschen.
Immer wieder folgen Blicke in ihre Richtung, sie tauchen ihre Köpfe von Ohr zu Mund und sprechen leise über diese Schönheit.
Keiner hat den Mut aufzustehen und sie anzusprechen.
Sie bestellt sich ein Maß Bier und lächelt kurz rüber zu den Zweien.
Die Jungs drehen ihre Köpfe zu ihr rüber und bleibe sitzen.
Jetzt komme ich ins Spiel, von hinten kommt ein Punker ins Bild.
Grüne Strähnen in seinen Haaren (Tatsache damals) mit Lederjacke um die Schultern sieht sein Goldschatz am Tisch sitzen, begrüßt sie mit einem weichen Kuss.
Trinkt sein Bier und beide verschwinden am Horizont.
Die beiden Jungs, schnicke angezogen und ohne äusserliche Markel haben in diesen Fall verloren.
Eine 1,60 Frau verschwindet in der Liebesblase mit einem 202 cm großen Punker …
Ja so war es damals und dieser Kurzfilm wurde an meiner Schule gezeigt, leider habe ich keine Kopie davon!
Aber er lebt in meinen Erinnerungen weiter und dreht sich im richtigen Tempo bei geschlossenen Augen weiter.
So jetzt mal zum Wiesenbesuch von damals im Jahr 1989.
Abend zogen ein paar Leute mit mir los auf das Oktoberfest und wir fanden noch tatsächlich Platz in einem der großen Zelte.
Mit 16 Jahren staunt man schon ungemein beim Anblick des ganzen Troubles in so einem Festzelt das mehrer 1000 Personen fast, ergreift und die Stimmung einen mitreist.
Die Stimmung war großartig un d mit jeden weitern Krug Bier stieg sie, ich weiß nicht mehr recht ob ich 5 oder 6 Liter “schlechtes” Bier dort trank!?
Ich mag das Bayrische Bier ganz und gar nicht!
Aber es machte Spaß in dieser Runde und selbst die bescheuerte Musik lies keine Zweifel zum gelungen Wiesenabend zu.
Beim Aufbrechen Richtung Hotel kam mir in den Sinn mein Maßkrug aus dem Zelt zu schmuggeln.
Jeder der schon dort war kennt und weiß von den strengen Kontrollen beim Ein und Ausgang der Zelte.
Ich streifte meine Idee mit einer gewagten Handlung und schafte das schirr geglaubt Unmögliche und mein Krug erreichte das Jenseits des Zeltes.
Ich wog zu dieser Zeit um die 80 Kg, was ich jetzt nicht mehr aufweisen kann.
Spindeldürr und schlacksig Schlank sah meine Statur aus, also viel dieser Krug in die Hose gesteckt vor der Bauchgegend nicht den Kontrolleuren auf.
Kurze Zeit später musste ich tierisch pinkeln, ich übertrug die Verantwortung über den stolz gewonnen Krug einem meiner Mittrinker.
Dies erwies sich als ganz großer Fehler, denn als ich so meinen Bierurin der Pinkelstube übergab erfuhr ich die Macht des Alkohols.
Nach dem verlassen des stillen Örtchens wollte ich nur noch ins Hotel und erst einige Meter Später fand mein Verstand wieder den Begriff Bierkrug.
Meinen Begleitern erging es ähnlich mit der Wirkung des Alkohols und als ich nach meinem Maßkrug fragte bekam ich folgende Antwort:
“Ja, den habe ich auf den Stromkasten neben dem WC gestellt.”
Scheiße, bin zurück gerannt und kein Krug mehr zu sehen …
So schnell gewonnen und sogleich zerronnen.
Zu allem Überfluss war einer meiner Kollegen so stark betrunken das kein Taxifahrer uns zum Hotel fahren wollte.
Jeder und alle hatten Angst das er ins Taxi kotzt.
Ich packte ihn im Genick, führte ihn quasi durch meinen harten Griff und schrie - lauf, lauf lauf!!!
2h später und einen kräftigen Fußmarsch reicher, erreichten wir endlich unser Hotel.
Endlich angekommen und zum schlafen bereit, überglücklich zu diesem Zustand, machte es in der Dunkelheit ein lautes Geräusch.
Es stank erbärmlich, seine Kotze und dies auch ohne Taxifahrer.
Nachtschicht der Erinnerungen an München und die Wiesen 1989;)
Epilog:
Auf der Heimfahrt am nächsten Tag hörte man an jeden Bahnhof die Menschen jubeln, zum Glück war die Mauer gefallen.
Leider entstanden neue Mauern, die in unseren Köpfen …
(Kai Peter Jasny)
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