10. März 2010, 18:50 Uhr, kaiEin schier unglaublicher Snowboardtag.Es waren einmal zwei Freunde, diese wollten sich eine schönen Tag in den Alpen gönnen. Der Saisonabschluss für die Beiden auf dem Brett, nach diesem Tag wollten Sie ihre Boards auf den Speicher packen. Der Sonntag brach an und früh Morgens fuhr der Bus los in Richtung Schweiz. Noch etwas an Schlaf tanken während der Busfahrt und dann nach knapp 3h Fahrtzeit, bei strahlendem Sonnenschein, die Alpen zu begrüßen. Die Freude stieg ins Unermessliche als sie in der Gondel saßen und kurz vor der Bergstation sich befanden. Beste Schneeverhältnisse und fast keine Wolke am Himmel zu sehen. Nach einem kurzen Rundumblick fand sich eine Bank, die Snowboards gingen ihren Weg zum Boden. Die Boots ab in die Bindung und das all bekanntliche Rätschen der Bindung folgte. Der eine von Beiden war etwas schneller mit dem Anschnallen und sprang samt Board von der Bank auf, dummerweise war der Kopf seines Kollegen noch weit nach unten gebeugt. Ein lauter Schlag der Snowboarkante auf den Kiefer, das Board traf direkt auf einen Schneidezahn. Die Hälfte des Zahns flog im hohen Bogen in den Schnee. Ein lautes Autsch hallte in die Bergwelt hinaus. Was für ein Start in den letzten Traumtag im Schnee ...
Nach vergehen des Schmerzes und dem Wiederfinden der Fassung begaben sich die zwei Freunde auf die Piste. So schnell gaben sie sich nicht geschlagen und welche andere Möglichkeit hatten sie, hier in den Bergen. Ein Zahnarzt war so schnell weit und breit nicht zu finden .
Die Piste, eine Spielwiese für groß und klein, wurde den Zweien bald zu langweilig und somit durfte ein Ausflug in den 'Funpark' des Skigebietes her halten. Nach dem nächsten Liften staunten sie über die zahlreiche Anzahl der 'Kicker'. Los ging es, der erste Kicker wartete auf Sie. Ein großer Satz des Jungen mit dem halben Schneidezahn, eine halbe Drehung im Flug und eine saubere Landung. Der Freund hinterher, er griff mit einer Hand im Sprung zum Brett . Auch diese Landung astrein. Einige Turns weiter der nächste etwas höhere Kicker. Schlag auf Schlag, doch diesmal ging die Landung schief. Er der mit dem Halben, stützte bei der Landung und ohhhh, sein Freund viel zu dicht hinter ihm gefahren, flog direkt auf ihn drauf. Purzel und zack, direkte Landung auf seinem Freund. Durch den Sturz wurde sein Hinterkopf auf die Piste geschleudert. Kurze Zeit darauf lief Schaum aus seinem Mund. Epileptische Zuckungen, dann eine Art Bewusstlosigkeit. Angst breitete sich aus! Was lag in der klaren Bergluft? Wer hat diesen Schicksalhaften Weg bestimmt!? Benommenheit, Ratlosigkeit, Momente im Raum der Gefühle. Ein erster lauter Hilferuf.
10 Uhr 30. Der Traumtag ist zu Ende. Der eine per Hubschrauber ab ins nächste Krankenhaus und er, der Freund mit dem halben Schneidezahn saß bis zur Rückfahrt des Reisebusses ratlos in der Gegend herum. Sein Board ab geschnallt und ziemlich nachdenkend wollte die Zeit nicht vergehen, sie verging gefühlt nur in Zeitlupe bis zur Rückfahrt nach Deutschland.
Es waren mal zwei Freunde ...
und SIE sind es immer noch, dicke Freunde!
(Kai Peter Jasny)
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06. März 2010, 18:49 Uhr, kaiPing.Gekommen um zu leben.
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08. Januar 2010, 15:14 Uhr, kaiDie SchokoladeEs war einmal ein Urlauber der spät abends nach dem Abendessen mit seiner Mitreisenden hinter dem VW-Bus saß und es sich gut ergehen ließ. Der Campingplatz lag fast am Fluss, einfach ein schöner Flecken Erde. Toll gelegen, in einem weiten, offenen und sonnen durchfluteten Flusstal.
Die Sonne begab sich seit geraumer Zeit in Richtung Südhalbkugel unserer Erde, sprich es wurde schon dunkel.
Der Mond wanderte über einen Bergrücken und stand dann tief am Firmament. Sterne in allen Leuchtstufen begleiteten ihn dort oben. Die Stille der Nacht schlich sich auf dem Platz ein, nur noch vereinzelnd ein Zirpen hier und dort.
Der Tag mit einem schönen Abendessen zum Abschluss rundete das Erlebte zur Vollkommenheit ab, nein nur fast - denn ein kleines „Bonbon“ als letzte Zugabe gab es noch.
Ein Rippchen Schokolade mit ganzen Nüssen sollte das Bonbon sein… Nach einer kräftigen Bewegung mit beiden Händen machte es ‚Knick‘ und ‚Knack‘, jetzt wanderte eine Rippe gen Mund. In kleinen Bissen, leicht, lecker, verschwanden die Happen. (Ein Orgasmus neee!!!!), Eine Sinneslust, ja ein Sinnesrausch an Geschmack blieb zurück und bettelte nach mehr von dieser köstlichen Schokolade.
Die Verpackung faltete ich sorgfältig zusammen und legte die noch übrige Schokolade auf den Campingtisch.
Also siegte diesmal die Vernunft über die Lust und der Herr, quasi ich verschwand ohne weitere Schokoladenstücke zu naschen im Bulli, um zu schlafen.
Nach schönen Träumen und einer ordentlichen Mütze voller Schlaf kam der Zeitpunkt des morgendlichen Aufstehens. Der Neue Tag zeigte gleich sein schönstes Gesicht, denn die Sonne strahlte, ein schöner sonniger Morgen. Die ersten Bewegungen noch ziemlich gedrosselt und bald schon bereit die Schritte zum nahe gelegenen Gumpen zu wagen, für das Bad im kühlen Nass.
Das morgendliche Bad dauerte nicht allzu lange, es war eher nur ein Eintauchen, Abtauchen, ein kurzes Planschen - und wieder heraus aus dem Fluss. Die Mägen knurrten schon wieder nach Nahrung, sprich der Hunger rief die beiden Reisenden an den Frühstückstisch.
Der erste Blick auf den leeren Tisch bewegte irgendwas in mir: da stimmt was nicht!
Erst jetzt, körperlich noch benässt und nach dem Handtuch greifend durchschaute ich die Situation. Von meiner nächtlich gespeisten Schokolade war nichts mehr da!
Sag mal träume ich, keine Spur von der Verpackung, geschweige den von der Schokolade!
Ich aß doch wirklich nur eine einzige Rippe von der Schokolade auf und jetzt bald wird dank meiner Verdauung ein winziger Rest vom Ganzen, (Verzeihung bitte!) durch meinen Darm ausgeschieden.
Aber wo, wo, genau wo ist die Schokolade hin? Wer, wer, ja wer hat sie geklaut bzw. gegessen???
Natürlich beschuldigte ich meine Mitreisende, dass sie des Nachts den Rest der Schokolade heimlich verspeist hatte, doch diese Anschuldigung bestritt sie vehement!
Hm - die Schokolade war verschwunden.
Die Aktivitäten des Tages begannen, deutlich später als wir, stand das Pärchen aus Österreich auf. Sie schliefen in einem Mercedes-Bulli auf dem angrenzenden Zeltplatz.
Sie hatten hinten einen Heckfahrradträger am Bus montiert, auf diesem befanden sich zwei Mountainbikes.
Guten Morgen! Hörte ich es zu uns rüber schallen und somit wurden die üblichen Höfflichkeitsfloskeln eingeläutet, wie war euer Schlaf? wo ward ihr gestern Abend noch? Und ähnliche Informationen wurden ausgetauscht.
Einige Zeit später kam der Mann zu mir herüber und er fragte mich, ob wir ich nachts etwas gehört hätten, denn einige Spannbänder waren geöffnet worden, ein paar lagen sogar hinter dem Bus auf dem Boden.
Eindeutig hatte sich Jemand an den beiden Mountainbikes zu schaffen gemacht und wollte sie stehlen.
Oha, jetzt ist man auf einem kleinen Campingplatz und weit weit von der nächsten Ortschaft entfernt und ein Dieb oder mehrere Diebe klauen Schokolade und versuchen Fahrräder zu entwenden.
Das gab mir zu denken, denn auch wir hatten unsere Fahrräder dabei und hinter dem Bulli an einen Baum geschlossen.
In der nächsten Nacht werde ich vorsichtiger sein und die Heckklappe einen Spalt weit offen lassen, dachte ich. Wenn man im Bus mit geschlossenen Türen und Fenstern schläft ist man rein lärmtechnisch gut abgeschirmt, somit ist ein tiefer Schlaf fast schon garantiert.
Nach einem weiteren schönen Urlaubstag gingen wir schlafen.
Irgendwann spät in der Nacht, wachte ich schreckhaft auf weil ich draußen Lärm hörte. Sofort brüllte ich mit lauter Stimme durch den Spalt in der Heckklappe nach Draußen. Keinerlei Reaktion, niemand meldete sich, geschweige den lief irgendjemand weg.
Also sprang ich auf, nahm all meinen Mut zusammen, griff nach der Taschenlampe und ab nach draußen.
Ein zerfetzter Müllsack der sich bewegte kam mir ins Blickfeld. Was den Sack bewegte erkannte ich erst, nachdem ich wirklich auf der Hinterseite des Bullis angekommen war.
Kein Dieb, keine Diebe weit und breit!
Ein junger Fuchs suchte nach Nahrungsresten und zerstörte dadurch lautstark unseren Müllsack.
Als ich mich wieder zurück ins Bett legte, kam mir ein Gedanke zur verschwunden Schokolade und deren Dieb.
Tzzzz ein Fuchs der Schokolade mampft, wo gibt es das denn!? Wahrscheinlich auch nur auf Korsika!
Und ich hatte noch energisch meine Mitreisende am vergangenen Morgen beschuldigt, die Schokolade entwendet zu haben.
Und die Moral von der Geschichte: jetzt läuft dort auf der Insel ein Fuchs ohne Zähne herum, und sucht für sich einen geeigneten Zahnarzt, der ihm ein Gebiss anfertigen kann. Weil 'ER' doch keine Zahnbürste sein Eigen nennt und vom vielen Schokolade fressen keine Zähne mehr im Maul hat!
„Kennt Jemand einen Zahnarzt der auf Tiergebisse spezialisiert ist???“
(Kai Peter Jasny)
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20. Dezember 2009, 12:23 Uhr, kaiDer mir doch unbekannte Käfer KarlHeute, oh Schreck…ich sitze mal wieder viel zu lange vor meinen Rechnern und betrachte die Welt des Internets.
Wir haben zehn Minuten vor zwei und um Punkt zwei sollte spätestens meine Stempelkarte in der dafür vorgesehenen Stempeluhr stecken.
Also, ich springe schnell auf, ziehe meine mittlerweile gegen Ende der Arbeitswoche doch recht schmutzige und nach Öl riechende Arbeitskleidung an.
Ein spitzer Deo unter die Achseln und ab zur Haustüre raus, die ich weiß gar nicht so genau, ca. 15 Stufen zur Haustür hinab ich stürze.
(Morgen werde ich sie das erste Mal in fünf doch ich hier wohnenden Jahren, das erste mal zählen…“grins“)
Türe auf, der doch recht kalte Regen begrüßt mich unverhofft und ziemlich beeindruckend, schnell werde ich sehr nass, obwohl ich doch keine zehn Meter zum VW-Bus habe.
Ich ziehe meinen Schlüssel und öffne rasch die Bustüre.
Als ich gerade einsteige bemerke ziemlich unbewusst, im linken Augenwinkel wie ein recht kleiner Käfer mit mir den Innenraum des Busses betritt.
Von meiner eile gedrängt, machte ich mir vorerst keine weiteren Gedanken über das verbleiben meines Trampers und über mich.
Ich steckte den Schlüssel in das für ihn vorgesehene Zündschloss und startete den Wagen.
Fuß auf die Kupplung und da sah ich ihn, den noch ungetauften Käfer, der ab jetzt heißt Käfer Karl.
Oh Schreck, habe ich ihn jetzt platt gemacht unter dem Kupplungspedal???
Ich dachte augenblicklich an den kleinen Prinzen:
'Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennen zu lernen.'
Doch, er lebt, oh wie schön!
Die Reise kann beginnen und ich fuhr los in Richtung meines Arbeitsplatzes.
Dort angekommen öffnete ich vorsichtig, wie ich doch bin, meine Wagentür und stieg langsam und behaglich hinaus.
Jetzt ließ ich mein Herz erst mal kräftig atmen um zu sehen wo den sich der kleine Käfer Karl sich derzeit befindet.
Die Freude war sehr groß, ich sah in besinnlich im Fußraum sitzen und er ist letztendlich doch sehr heile an seinem doch sehr unbekannten Reiseziel angekommen.
Ich streckte meine Hand in Richtung Käfer Karl, er hatte zum Glück keine Angst und ist auf sie hinauf gestiegen.
Auf einmal hatte ich die Zeit für mich vergessen und ich trug ihn sehr vorsichtig in Richtung der feuchten und sehr lebendig erscheinenden Natur.
Ich setzte ihn auf einem der Grashalme nieder, es kam mir so vor als ob er sich durch ein leichtes zucken seines Körpers für die, für ihn doch recht abenteuerliche Reise bedankte.
So, nun konnte ich meinem Arbeitstag mit einem guten Gefühl im Herzen starten.
Ich bin an diesem besagten Tag nicht zu spät zur Arbeit erschienen…
Kai im Juni
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25. November 2009, 10:57 Uhr, kaiMeine kleinen eigenen Worte zur Nacht.
'Wenn ich könnte, würde ich die Liebe rauchen.
Einfach nur tief einatmen,
immer und immer wieder.
Und Sie nicht mehr heraus lassen aus mir, die Liebe.'
(Kai Peter Jasny)
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16. November 2009, 21:19 Uhr, kaiDer schwarze Rabe.Die Kinder spielen ausgelassen im Hof, ihre Stimmen höre ich durchs geschlossene Fenster. Ihr Tagesmotto ist es, Spaß zu haben. Sie lachen albern herum und sind glücklich, die Kinder.
Doch bald schon kommt der schwarze Rabe angeflogen und die große Angst macht sich breit. Der schwarze Rabe ist aus kaltem Metall. Seine Fluggeräusche hört man von weitem durch die Häuserfronten und in den engen Gassen.
Dann lässt der Rabe sie los, die Bombe fällt. Ihr Fluggeräusch erschreckt die Kinder und sie flüchten in alle möglichen Himmelsrichtungen. 'Kawumm' und 'rumms' - die Bombe ist im Hof eingeschlagen. In tausend kleine Teile zerprasselt sie. Es regnet plötzlich Bonbons. Minuten später sind überall Süßigkeiten im Hof verteilt. Die Kinder spicken vorsichtig aus ihren Verstecken heraus.
Sie können es gar nicht fassen, glauben. Welch Pracht. Berge von Süßigkeiten, Wege voller Bonbons.
Die Angst ist verflogen und die Kinder lachen, sammeln und naschen. Sie schieben die Süßigkeiten zusammen zu einem großen Berg. Jetzt strecken sie sich ihre Hände entgegen. Zusammen verbunden an den Händen tanzen sie um den süßen Berg. Lieder werden gesungen und es wird laut gelacht.
Der schwarze Rabe.
Welch Segen.
Heitersheim, den 16.November 2009 - (Kai Peter Jasny)
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18. Oktober 2009, 00:15 Uhr, kaiWenn ... Wenn ... (Der Moment, der Moment des Meeres.)
... das Wasser sich bewegt.
So lausche nicht nur dem Wasser, sondern auch dem Wind.
Sehe mit den Augen die Schönheit des Meeres.
Spring ins Meer, schließe dabei deine Augen.
Spüre beim Sprung den Wind.
Tauche, tauche ein blind und lausche.
Das ist er, der Moment, dein Moment der innerlichen Stille.
Der Moment des Meeres.
(Kai Peter Jasny)
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kai im März | Januar | Dezember | November | Oktober | September | August | Juli | Mai | April | März | Februar | November | Oktober | September | August | Juli | Juni | April | März | Februar | Januar | Dezember | November | September | August | Juli | Mai | April | März | Februar | Dezember | Oktober | September | August | Juli | Mai | März |
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