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09. Juni 2011, 00:40 Uhr, kai

E10.

Na ja, das Benzin E10 macht die Umwelt auch nicht mehr schön ...

  3 Kommentare

26. Februar 2011, 14:14 Uhr, kai

DU.


Du schaust mich an.


Ich schaue Dich an.


Ich weiß nicht wer Du bist.


Du weißt nicht wer ich bin.


Ich mache mir Gedanken über Dein Leben.


Machst Du dir auch Gedanken über mein Leben!?


Ein paar Schritte weiter und unsere Leben gehen getrennte weitere Wege.


Was machst Du gerade?


***


Wo bist Du?


Stellst Du dir auch diese ganzen Fragen?


Ein schöner gemeinsamer Moment, und ich habe Dich eingelinst ...



(Kai Peter Jasny)


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24. Februar 2011, 17:54 Uhr, kai

Papa warum???

Jeder weiß das man sich diese Fragen nicht stellen sollte, weil es keine Antworten gibt.

Doch frage ich mich:

Papa, warum hast Du nicht nach Hilfe gerufen?
Leise oder ganz Laut?
Du wusstest das etwas mit Deinem Körper nicht stimmt!
Deine dich liebende Frau hat es bemerkt. Du hast es immer abgetan und wolltest nicht zum Arzt.
Krankheit kommt meist durch ein seelisches Leiden.
Wir haben seit mehr als 10 Jahren gemerkt, dass es Dir nicht besonders gut geht. Doch keiner fand den Schlüssel, zu deiner Seele. Vielleicht du selbst nicht!?

Wieder eine Frage ohne Antwort!!!

Dein gehen kündigte sich durch den Darmverschluss an, in einer Notoperationen retteten die Ärzte dein Leben.
Mir bzw. Uns war nicht bewusst in welch misslicher Lage sich Deine Seele befand.

Der Darm steht fürs Verdaute, also auch für all die Niederlagen in unseren Leben.
Das Vergangene wird im Magen verdaut und durch den Darm ausgeschieden.

Quasi - losgelassen!

Nach der Op konnten wir hoffen und dich ansprechen. Ich brachte dir meinen Ipod und ein paar Bücher in die Klinik.
Ich hatte Hoffnung, dass du liest und dir bewusst wird, das die Kraft in dir steckt um das Leben zu bejahen.

Worte wurden nicht so viel gewechselt, da dich der Stimmbandkrebs aus dem Jahr 2004 die Stimme ziemlich gekostet hat.
Die Menschen die dich lieben, liebten war es egal, das du dich nicht mehr laut mitteilen konntest.
Für dich war es ein großes Problem, das weiß ich jetzt.

Zwei Tage nach der Notoperation kam die Diagnose zu deinem Darmverschluß.
Ein Tumor hat sich in deinem Loslassorgan eingenistet ...

Nicht viele Leute besuchten dich in der Klinik, dazu war das Umfeld zu kaputt.

Doch die dich liebenden kamen fast jeden Tag. Dein erster Sohn, der ohne dich aufwuchs besuchte dich dann am ersten Sonntag nach der Op.

Was ihr zwei euch erzählten schaffte vielleicht einen gerechten Frieden, ich weiß es nicht ...
Du Papa hattest es mit deine Magen schon seit Freitag und der Diagnose stieß es dir sauer auf.
Vielleicht, oder sehr wahrscheinlich die negativen Dinge deines Lebens.
Daraus resultierte eine schwere Lungenendzündung, die aufgestoßene Magensäure lief direkt in deine Lungen.

Vielleicht hätten sie dich niemals nach der Op auf die normale Krankenstation verlegen dürfen???
Weil du alleine in einem Dreibettzimmer dann lagst und keiner deine Schmerzen verfolgen konnte.
Du hast alles weiterhin in dich rein geschluckt, all die Sorgen ...
Keiner sah dich und nahm dich in deiner Not wahr.

Ich weiß es nicht, es bleibt meine Sicht auf das Geschehene!

Jetzt war es soweit, die Ärzte brachten dich ins künstliche Komme.

6 Wochen folgten.

Nierenversagen.
Lungenversagen.
Darmtumor.
Volles Programm auf der Intensivstation.

Dein letztes Geschenk an mich, in den drei Tagen, an denen sie dich zum Bewusstsein kommen lassen konnten war:

'Dein Lächeln - nach dem ich dir zu meinem Geburtstag gratulierte.'

Dank DIR bin ich hier und habe einen Teil Deines Lebens mit dir teilen dürfen!!!!

Am 26.November durfte ich dich in den Tod begleiten. Deine Hand haltend saß ich sprachlos da ...

Ich liebe DICH Papa!

Dein Kai



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19. Dezember 2010, 17:52 Uhr, kai

100 Lebensjahre.

Ich lebe ...
Du bist gestorben ...

Zusammen wären wir 100 Jahre alt.

Ich lebend 37 Jahre ...
Du gestorben mit 63 Jahren ...

100 mal ich liebe Dich!!!

Dein Kai

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03. Dezember 2010, 19:54 Uhr, kai

Dein Tod.

Dein Tod hat dich nicht nur dein Leben gekostet.
Er, der Tod, der deinige, kostet mich in all meinen Gefühlen aus.

Du bist gegangen, ich war dabei und blieb an deiner Seite bis zu deinem letzten Atemzug.

Nach deinem gehen schien die Sonne draußen und der Tag im Kleid des Winters zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Wir haben dich losgelassen.

Über 6 Wochen konntest du dich nicht mehr richtig mitteilen, das tat unglaublich weh.

Die Maschinen hielten den Rest von dir am leben.

Blut floss aus deinem Körper durch die Maschine.

Deine Lunge wurde mit Hochdruck maschinell mit Sauerstoff befüllt.

Und dann kam der 25.November 2010. Morgens flog mir beinahe ein schwarzer Rabe in die Windschutzscheibe. Kurze Zeit darauf ein weiterer schwarzer Vogel.
Welch Zeichen ...

Ein Anruf aus der Klinik läutete dein gehen ein.

(bringt Wasser, bringt mir keinen Wein.)


Das Geschäft mit deinem Tod hat begonnen.

Geld Geld und nochmals Geld ...

Ich dachte das der Tod einem das Leben kostet?
Richtig!

Und dann kommen einige Leute und putzen dir den Popo mit goldenem Papier.
Du bist auf einmal so wichtig Papa und alle lieben Dich ...

Schmerz, Schmerz und nochmals Schmerz!!!

Ich liebe Dich Papa,

Dein Kai

  2 Kommentare

10. August 2010, 21:49 Uhr, kai

Ein "W" ...

... eines für Wortbeitrag!
Und noch eines für Whatever ...

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24. Mai 2010, 20:59 Uhr, kai

Wortbeitrag!

Ist was für Menschen ohne gesellschaftliche Zwänge.

  2 Kommentare

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